Master Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte
Der Masterstudiengang untersucht ist die gesamte, archäologisch und kunsthistorisch bedeutsame Hinterlassenschaft der spätantiken und byzantinischen Kultur ohne eine Einschränkung auf Monumente christlicher Aussage.
Allgemeines
Die Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte befasst sich mit der reichen visuellen Kultur des Mittelmeerraums vom 3. bis zum 15. Jahrhundert – einer Zeit des Umbruchs zwischen Antike und Mittelalter und mit Byzanz als Fortsetzung des römischen Reichs. Im Zentrum stehen dabei nicht nur die Analyse von Bildzeugnissen und Architekturbefunden, sondern vor allem ihr Verständnis im Kontext politischer, religiöser und gesellschaftlicher Entwicklungen. Über Bilder und Bauten, Kirchen und Paläste, Kleinkunst und Texte, Städte und Landschaften eröffnet das Fach durch genaues Betrachten, präzises Klassifizieren und historisches Einordnen einen Zugang zur faszinierenden spätantiken und byzantinischen Welt. Zugleich stellen wir übergreifende Fragen, die auch heute relevant sind und helfen andere Kulturen zu verstehen und somit unsere eigene gesellschaftliche Realität zu hinterfragen. Das Studium verbindet archäologische und kunstgeschichtliche Ansätze, die durch praxisnahe Seminare, Museumsbesuche und Exkursionen erweitert werden und die Inhalte lebendig machen.
Tätigkeits- und Berufsfelder
Der Studiengang ist in dem Sinn berufsqualifizierend, dass die kulturwissenschaftlich ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen durch Schlüsselqualifikationen, Methodenkenntnisse und das Vermögen zu Abstraktion, Analyse und Transfer fähig sind, in kurzer Einarbeitungszeit in der Berufspraxis vielfältige und komplexe Aufgabenstellungen zu bewältigen. Individuelle Interessen und persönliches Engagement entscheiden letztlich über die berufliche Laufbahn.
Nebenfächer
Beim Masterstudiengang „Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte“ handelt es sich um einen Ein-Fach-Masterstudiengang, bei dem keine Nebenfächer studiert werden. Es besteht aber die Option, im Rahmen des Studiengangs Module aus dem Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereich im Umfang von 24 ECTS zu wählen.
Der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftliche Profilbereich bietet ein fachübergreifendes forschungsorientiertes Studium auf der Basis einzelfachlich definierter Masterstudiengänge. Er bildet die in den Kulturen der beteiligten Einzelfächer entstandene interdisziplinäre Verflechtung auf den Bereich des Masterstudiums in einer Weise ab, die starre Regelungen vermeidet und auch künftigen Vernetzungsbedürfnissen mit größtmöglicher Flexibilität Rechnung trägt.
Erwünschtes Profil
Ausreichende Kenntnisse der modernen Sprachen, insbesondere Englisch, Italienisch, Französisch und Neugriechisch, sind erforderlich, um die moderne Fachliteratur lesen zu können. Ferner werden Kenntnisse des Lateinischen und (Alt-)Griechischen erwünscht. Vorausgesetzt werden außerdem sprachliche Ausdrucksfähigkeit (mündlich und schriftlich) sowie die Fähigkeit zum kritischen und analytischen Denken. Die Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Präsentation wissenschaftlicher Sachverhalte werden während des Studiums vermittelt. Zusätzliche Fähigkeiten (optional), die während des Studiums (weiter)-entwickelt werden können: EDV-Grundkenntnisse, Ausgrabungstätigkeit, Erfahrungen im Museumsbereich, weiterhin Flexibilität und Mobilität, soziale Kompetenz (u. a. Teamfähigkeit, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit).
An der Ludwig-Maximilians-Universität München existiert eine hervorragende Einführung seitens der Zentralen Studienberatung mit dem Titel "LMUstudium", erhältlich in pdf-Format bei der Zentralen Studienberatung (www.lmu.de/zsb/studienorientierung). Dort gibt es auch weitere Infos zum Studienbeginn.